Die Abstimmung zur Masseneinwanderungsinitiative stellt das Gastgewerbe vor eine grosse Herausforderung. Die ausländischen Arbeitskräfte im saisongeprägten Gastgewerbe sind wichtig, um überhaupt Zugang auf eine ausreichende Anzahl an Fachkräften zu haben und um die Stellen möglichst vollständig besetzen zu können.

Über die Hälfte der Personen, die für eine Arbeit im Gastgewerbe in die Schweiz kommen, erhalten eine Bewilligung zwischen 4 und 12 Monaten. Selbst mit unseren breit abgestützten Massnahmen zur Förderung des inländischen Arbeitskräftepotentials lassen sich die fehlenden Ausländer nicht vollständig mit älteren Arbeitnehmenden, Frauen oder Arbeitslosen ersetzen.

Gemäss den Plänen des Bundesrates zur Umsetzung der Initiative, die sich derzeit in der Vernehmlassung befinden, sollen auch die Kurzaufenthaltsbewilligungen von 4 bis 12 Monaten kontingentiert werden. Ausgenommen wären damit nur Arbeitsverhältnisse unter vier Monaten.

Ein Rechtsgutachten des Bundesamtes für Justiz, welches den Aufenthalt von bis zu einem Jahr nicht als Zuwanderung definiert, bestätigt jedoch den verfassungsrechtlichen Spielraum, Kurzaufenthalter bis zu einem Jahr nicht zu kontingentieren.

GastroSuisse setzt sich deshalb für eine flexible Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ein. Eine Kernforderungen von uns ist: Keine Kontingente für Kurzaufenthalter bis 12 Monate!

Hier finden Sie die Stellungnahme der von GastroSuisse zur Vernehmlassung über die Teilrevision des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG) und ein PDF von GastroSuisse zu Fragen und Antworten zu den ausländischen Arbeitskräften im Gastgewerbe.

Quelle: GastroSuisse